Netzhautbehandlung mit dem Argon-Laser

Lasertechnik zur Behandlung verschiedenster Netzhaut-Erkrankungen ist seit über 30 Jahren in Einsatz. Durch die Argonlaserbehandlung lässt sich eine Besserung oder ein Stillstand der meisten Erkrankungen erreichen.


Netzhaut-Degenerationen / Netzhaut-Risse / Netzhautlöcher (z.B. durch hohe Myopie, Augapfelprellungen)
Diese Veränderungen können unerkannt zur Netzhautablösung führen. Blitze, Schatten und Rußregensehen sind wichtige Alarmsignale. Mit dem Argonlaser werden sogenannte Laserriegel um das betreffende Areal gesetzt, die die Netzhaut mit der Aderhaut quasi „verschweißen“.


Diabetesbedingte Netzhautveränderungen
Je nach dem, wie lange ein Diabetes mellitus besteht, ob ein Patient raucht, ob der HBA1c-Wert gut eingestellt ist oder nicht kommt es nach Jahren bis vielen Jahrzenten zu Veränderungen auf der Netzhaut. Die Netzhautgefäße werden undicht, es kommt zu Wasseransammlungen ("Ödemen") und Blutungen in den Netzhaut. Das Sehvermögen (Visus) ist bedroht.
Die Laserkoagulation hat zu Ziel, dass schlecht durchblutete Areale durch eine gezielte Vernarbung stabilisiert werden. Für eine großflächige Behandlung sind oft mehrere Laser-Termine erforderlich.


Gefäßverschlüsse der Netzhaut (Thrombose, Embolie)
Hierbei kommt es zu einem Stau in den Blutgefäßen und zu einer Mangelversorgung der Nerven- und Sehzellen der Netzhaut. Unbehandelt droht eine rasche Sehverschlechterung bis zur Erblindung.